Das Südosteuropa-Programm umfasst 16 Ländern. Für 14 Länder ist das gesamte Gebiet des Landes förderfähig und zwar Albanien, Österreich, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Rumänien, Kroatien, der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien, Griechenland, Ungarn, Serbien, Montenegro, Slowakei, Slowenien und der Republik Moldau. In 2 Ländern sind lediglich bestimmte Regionen förderfähig: in Italien die Regionen Lombardei, Bozen, Trient, Venetien, Friaul-Julisch-Venetien, Emilia Romagna, Umbrien, Marken, Abruzzen, Molise, Apulien, Basilicata und in der Ukraine: Cjermovestka Oblast, Iwano-Frankiviska Oblast, Transkarpatien Oblast und Odessa Oblast.
Das SEE Programm zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit wurde aus der ehemaligen INTERREG IIIB CADSES Programm erstellt. Südosteuropa und Zentraleuropa, jeder von ihnen profitiert als eigenständige Region: Südosteuropa-Programm und das Programm Central In der neuen Strukturfondsperiode (2007-2013) hat die transnationalen Kooperationsraum CADSES in zwei Räume aufgeteilt.
Der Südosteuropa-Bereich ist das vielfältigste, heterogene und komplexen Gebiet der transnationalen Zusammenarbeit in Europa aus einer breiten Palette von Ländern gemacht. Die Entstehung neuer Staaten und damit auch die Errichtung neuer Grenzen das Muster der politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Beziehungen verändert hat.
Das Gebiet wurde in einem grundlegenden Wandel den Produktionsmuster im Anschluss an die wirtschafltiche Veränderungen von 1990. Während einige Regionen, vor allem die Hauptstädte, die Anpassung auch auf die neuen Herausforderungen sind, versuchen andere sich neu zu orientieren. Maßgeblich für die Programm-Bereiche sind die regionalen Unterschiede in Bezug auf die wirtschaftliche Leistung, Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Zugänglichkeit von städtischen und ländlichen Gebieten.
Im europäischen Verkehrsnetz ist Südosteuropa als Brücke zwischen Nord, Süd, Ost-und Westeuropa tätig. Die bestehenden Netze können jedoch nicht mit der steigenden Nachfrage und den immer höheren Anforderungen Schritt halten. Eine große Zahl von Instrumenten und Konzepten wie die Transeuropäischen Netze (TEN) und die Pan-European Verkehrskorridore in dem Bereich finden, müssen aber weiter entwickelt werden.
Es gibt Flüsse, die für den Güterverkehr geeignet sind, Seegrenzen und die Donau, eine wichtige internationale Binnenschifffahrt und integrierenden Faktor in vielen Bereichen, wie Verkehr, Handel und Umwelt. Südosteuropa ist durch breite Artenvielfalt und natürliche Ressourcen von hohem ökologischen Wert charakterisiert. Das Potenzial für den Einsatz von umweltbewussten Technologien und das Vermögen für die künftige wirtschaftliche und soziale Entwicklung sind die Stärken der Region, auch Umweltschäden müssen ebenfalls angegangen werden.